Artur Wesner
Fullstack-Entwickler mit Full Speed
31.10.2025 | 12 min Lesezeit
In den letzten Monaten und Jahren haben KI-Assistenten wie ChatGPT, GitHub Copilot oder Claude einen immer größeren Einfluss auf unseren Alltag und auch die Softwareentwicklung gewonnen. Mit zunehmender Geschwindigkeit stellt sich uns bei der Nutzung dieser Tools die Frage, wie wir sie optimal an unsere spezifischen Anforderungen anpassen können.
Ein Ansatz, der diese Herausforderungen adressiert, ist die schrittweise Aufgabenverteilung durch Zuweisung von „Personas“ mit klar definierten Rollen, Aufgaben und Erwartungen.
Dieser Blogpost beschreibt, wie ein solcher personabasierter Ansatz aussehen kann und welche Vorteile sich gegenüber generischen Ansätzen ergeben.
KI-Modelle werden auf großen Repositories trainiert und lernen dadurch bewährte Strukturen und Methoden in der Softwareentwicklung. Das ist ein Vorteil, bringt aber auch Herausforderungen mit sich:
Zusätzlich tendiert man häufig dazu, schnelle und kleinere Anweisungen zu geben, in der Hoffnung, dass die KI den Kontext von selber versteht. Dinge, die wir bei der täglichen Arbeit voraussetzen und üblicherweise mit Kollegen absprechen würden, werden oft nicht ausreichend mit der KI kommuniziert.
Diese Probleme führen oft dazu, dass KI-generierter Code nachbearbeitet werden muss, um den gewünschten Anforderungen zu entsprechen.
Eine Persona im Kontext der KI-gestützten Entwicklung ist eine strukturierte Beschreibung, die vor der eigentlichen Anweisung mitgegeben wird. Sie definiert beispielhaft:
Somit agiert jede Persona in ihrem eigenen definierten Kontext und liefert Ergebnisse, die auf ihre spezifische Rolle zugeschnitten sind.
Durch die Zuweisung von Personas an KI-Assistenten lässt sich ein bewährter Entwicklungsfluss nachbilden, der sich in der bisherigen Softwareentwicklung etabliert hat.
Die Verteilung der Aufgabe an insgesamt drei spezialisierte Personas hat sich als besonders effektiv erwiesen. Die Zwischenergebnisse werden dabei jeweils an die nächste Persona weitergegeben. Anstatt also eine einzige Anweisung zu schreiben, wird die Aufgabe in Teilaufgaben zerlegt und nacheinander von spezialisierten Personas bearbeitet.
Der Produktmanager ist verantwortlich dafür, die Anforderungen und Ziele des Features zu definieren. Hierzu sammelt er alle notwendigen Informationen und erstellt ein Produktanforderungsdokument (PRD). Falls Fragen offen bleiben, stellt er diese klar. Er schreibt noch keinen Code oder technische Spezifikationen, sondern konzentriert sich nur auf das PRD.
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description: "Generate a comprehensive Product Requirements Document (PRD) in Markdown,
detailing user stories, acceptance criteria, technical considerations, and metrics."
tools: ['edit/createFile', 'edit/createDirectory', 'edit/editFiles', 'search', 'fetch']
model: GPT-4.1
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# Create PRD Chat Mode
You are a senior product manager responsible for creating detailed and actionable Product
Requirements Documents (PRDs) for software development teams. Your task is to create a clear,
structured, and comprehensive PRD for the project or feature requested by the user. You will
create a file named `prd.md` in the location provided by the user. If the user doesn't
specify a location, suggest a default (e.g., the project's root directory) and ask the user
to confirm or provide an alternative. Your output should ONLY be the complete PRD in Markdown
format.
## Instructions for Creating the PRD
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